Übersetzungen - Polnisch

Übersetzungen vom und ins Polnische

Zu unserem umfassenden Leistungskatalog gehören Übersetzungs- und Dolmetschdienste, mit denen wir gern dafür sorgen, dass Ihre Bedürfnisse und Wünsche dem Anlass entsprechend optimal umgesetzt werden. Zu unserem Angebot gehören u.a. allgemeine Übersetzungen (Geschäftskorrespondenz, Schriftverkehr, usw.), Fachübersetzungen – sowohl vom Polnischen ins Deutsche als auch vom Deutschen ins Polnische ­– wie auch Simultan- und Konsekutivdolmetschen, z.B. bei (internationalen) Tagungen, Verhandlungen, Auslandsaufenthalten und Messeauftritten.

Zur Sprache und Verbreitung

Der mitteleuropäische Staat Polen ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union. Die polnische Sprache zählt zur lechischen Gruppe der westslawischen Sprachen, welche eine Untergruppe der indogermanischen Sprachen darstellt. Sie ist eng verwandt mit dem Kaschubischen, Tschechischen, Slowakischen und Sorbischen. Polnisch wird von etwa 38 Millionen Menschen in Polen gesprochen sowie von 15-18 Millionen Menschen in anderen Ländern. Die ältesten polnischen Schriftstücke entstammen lateinischen Namen und Glossen des Papstes Innozenz II. aus dem 12. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert emanzipierte sich das Polnische vom Lateinischen. Die moderne polnische Literatursprache basiert auf Dialekten aus dem 16. Jahrhundert, da sich zu dieser Zeit das Polnische zu einer der wichtigsten Sprachen Mitteleuropas entwickelte.

Bereits während der Eiszeiten lebten Jäger und Sammler auf dem Gebiet des heutigen polnischen Staates. Während der Antike unterhielten die dort ansässigen Völker Handelsbeziehungen mit Rom und Griechenland. Seit etwa 200 v. Chr. siedelten sich germanische Stämme an und ab dem 5. Jahrhundert ließen sich die Westslawen dauerhaft auf polnischem Gebiet nieder. So stammt der Name „Polen“ vom westslawischen Stamm der Polanen, die sich zwischen den Flüssen Oder und Weichsel angesiedelt hatten. Um das Jahr 1000 herum schloss Polen ein politisch-militärisches Bündnis mit dem Römischen Reich. Bis zum 13. Jahrhundert dauerte die feudale Zersplitterung Polens an, welche das Land schwächte, wodurch Polen in sechs voneinander unabhängige Herzogtümer zerfiel. Erst Anfang des 14. Jahrhunderts wurde Polen wieder vereinigt. Gegen Ende des Jahrhunderts entstand der Doppelstaat Polen-Litauen, der während der folgenden 300 Jahre die Geschicke von Mittel- und Osteuropa entscheidend beeinflusste. Im 15. Jahrhundert stieg Polen-Litauen zu einer der führenden Kontinentalmächte auf, stürzte aber im 17. und 18. Jahrhundert in eine dauerhafte Krise. So wurde Polen Anfang des 19. Jahrhunderts neu aufgeteilt und geriet unter russische Fremdherrschaft. Während des Ersten Weltkriegs beschlossen Deutschland und Österreich-Ungarn die Gründung eines polnischen Staates, als eine gegen Russland gerichtete Maßnahme, und Polen erlangte 1918 seine Souveränität zurück. Jedoch überrannte bereits 1920 die Rote Armee weite Teile des neuen Staates. Kurz bevor Polen von Deutschland während des Zweiten Weltkriegs angegriffen wurde, annektierte es Teile der Tschechoslowakei. Polen wurde vom Deutschen Reich besetzt und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Polens Grenzen nach Westen verschoben. Es folgte die kommunistische Diktatur; das Land kam unter den Einfluss der Sowjets und wurde zur Volksrepublik Polen. Erst zwischen 1980-89 fand ein politischer Umschwung statt, an dessen Ende das kommunistische Regime durch eine demokratische Regierungsform ersetzt wurde.